Dienstag, 24. Januar 2012

scheiße man. schon wieder nichts gebloggt.
Schreibblockade, obwohl so viel in meinem Kopf vorgeht...

Sonntag, 15. Januar 2012

Wochenende

Was für ein Wochenende! Ernsthaft jetzt. Ich muss es euch berichten.
Freitag: Nach meinem Blogeintrag war ich duschen, habe seinen besten Freund angerufen. Ich habe ihm aber nichts von meinem Rückfall erzählt. Ich habe ihn gefragt, ob ich bei ihm pennen kann. Hätte ich gekonnt. Ich bin in die Stadt gefahren und hab mich mit ein paar Freunden getroffen. Wir haben bis um 3 bei Mcces gechillt und ich war leicht betrunken, aber es war lustig.
Samstag: Um 3.01 fuhr unser Zug. Wir sind eine halbe Stunde gefahren und dann losgegangen. D., N. und ich. Zehn Minuten später kam das erste Bullenauto. Sie fuhren vorbei, ganz langsam. Dann trennten sich unsere Wege. Ich musste noch einen weiten Weg gehen, zu ihm. Also habe ich ihn angerufen, wie er es wollte. Ich ging los, kaum zwei Minuten später kam das nächste Bullenauto. Auch sie fuhren vorbei. Ich war ziemlich verwirrt, ich meine welcher Polizist würde sich nicht wundern, wenn ein ca. 1,60 großes, weibliches Wesen um viertel vor 4 nachts alleine durch eine Kleinstadt bewegt? Nun ja, ist ja deren Problem, wenn sie Minderjährige nicht "schützen" wollen. 5 Bullenautos sind an mir vorbeigefahren. Ich war ziemlich froh darüber, dass sie nur vorbeigefahren sind. Nach der Kleinstadt musste ich einen Feldweg gehen, unbeleuchtet und ohne jegliche Zivilisation. Der Mond war ziemlich hell und ich fand es megaschön da lang zu gehen. Ich musste an einem Wald vorbei. Auf einmal kamen von da undefinierbare Geräusche. Mein Puls raste. Ich habe übelst schwer geatmet und meinen Schritt um einiges verschnellert. Nach 50 Minuten Fußmarsch war ich dann bei ihm. 
Samstag&Sonntag: Wir haben gezockt und Drawn Together&Family Guy geguckt, mehr eigentlich nicht. 
Er hat es gesehen, ich wette! Aber er hat nichts gesagt, nichts. Ich weiß nicht warum, aber er hat mich nicht gefragt, was es ist und wie es dahin kam. Ich finde es eigentlich ziemlich gut, denn ich bereue es mittlerweile sehr. Jedoch ist seitdem der Druck weg, einfach so. Das ist das einzig Gute daran.

Donnerstag, 12. Januar 2012

ich hab aufgegeben

Ich fühle mich gut, besser. Durch diese Schmerzen fühle ich mich lebendiger. Dieses rote Blut, herrlich. Der erste Schnitt tat es noch höllisch weh, aber dann ging es. Schließlich habe ich es lange nicht getan, seit fast 5 Monaten nicht... Verdammt. Ich habe grade alles in den Sand gesetzt. 5 Monate!
Und das alles nur wegen... ja, warum eigentlich?
Es fing mit diesem verdammten Lied an. Ich habe es gehört und mich an früher erinnert. Daran, dass ich es jeden verdammten Tag gemacht habe... Ich habe das Lied gepostet und kurz darauf gefiel es 10 Personen, aber niemand hat auch nur ansatzweise daran gedacht, mich zu fragen was los sei, denn ich poste nur Lieder, die etwas zu bedeuten haben. Man, mir ging es heute sowieso den halben Tag scheiße. Zwar kaum Schule gehabt, aber danach nichts zu machen und einfach nur zu warten, aber das worauf man wartet, passiert irgendwie nicht. Und dazu dann noch dieser verdammte Druck. "Du musst jetzt in die 11. springen, das ist entschieden. Du musst es ganz alleine schaffen, obwohl du diese Angst vor dem Jungen hast." Das war die Stimme in meinem Kopf... Alleine? Es hatte niemand was von alleine gesagt. Ich will kann das nicht alleine schaffen.
Dann fuhr sie fort: "Los, tu es mal wieder. Du hast es so lange nicht getan. Es tat dir doch immer gut. Du hast es sogar geschafft geheim zu halten. Jetzt TU ES!!!" 
Ich wollte es erst nicht tun, habe gezögert, aber die Stimme in meinem Kopf wurde immer lauter und aggressiver. "Verdammt nochmal, jetzt mach es doch endlich. MACH ES. Sofort. Du hast nichts zu verlieren." Das stimmte nicht. Ich hatte eine Menge zu verlieren. Wie er wohl darauf reagieren wird? Man, jetzt fühle ich mich noch schlechter. Nachher muss will ich  mit ihm telefonieren, wie jeden Abend. Ich kann das nicht, nein. Ich kann nicht mit ihm reden. Zumindest kann ich ihm das nicht sagen.

Mittwoch, 11. Januar 2012

neue Klasse...

"Entweder wir machen das alles gemeinsam oder ich will das nicht machen"
Das hat sie gesagt. Und jetzt? Jetzt trennen sie uns und sie findet es auch noch gut. Ich dachte, sie meinte es ernst, aber anscheinend bin ich zu anders geworden, wie sie gestern erklärt hat. Alle ihre Freunde verändern sich zu sehr, hat sie gesagt.
Jetzt habe ich Angst, Angst davor, dass ich es nicht schaffen werde. Dass ich einfach total versage. Und ich habe Angst vor diesem einen Jungen. Ich will nicht in diese Klasse. Wenigstens das hätte sie doch bedenken können, man. Sie weiß, dass ich eine SCHEISS Angst vor diesem Typen habe, aber sie muss mich ja in die Klasse gehen lassen, alleine
Nun ja, ändern kann ich jetzt nichts mehr. Jetzt muss ich mich darauf einlassen. Ich will nicht an diesem Druck ersticken, ich will nicht an meiner Angst kaputt gehen, aber ich hab irgendwie das stumpfe Gefühl, dass genau das passieren wird.
Okay, es wird nur ein halbes Jahr sein, hoffentlich. 
Ich werde es überleben, hoffentlich.