Montag, 5. März 2012

Endlich habe ich mal wieder die Zeit, hier was zu schreiben.
Am Wochenende war ich in Berlin, auf dem Rise Against Konzert. Es war wirklich genial, mitten im Moshpit. Am Ende war ich so fertig, dass ich noch nicht mal mehr vernünftig gehen konnte. Aber dieses Gefühl, was man dort hat, ist echt einzigartig!
Gestern sind wir dann wieder nach Hause gefahren. Dann habe ich meinen Freund besucht und war bis heute morgen bei ihm, weil ich zur dritten hatte. Ich hab heute ernsthaft die ünnötigste Klausur meines Lebens geschrieben. 2 Aufgaben und 2 Stunden Zeit dafür.
Morgen habe ich nur 2 Stunden Kunst, danach werde ich zum Frisör gehen und mir meine Haare nachfärben, damit man endlich das lila wiedersieht.

Es geht mir gut, einigermaßen.
Es tut mir nur immer wieder weh, sie weiter darin versinken zu sehen.
Ich will, dass sie aufhören, aber es geht nicht um mich und meinen Willen.
Es geht darum, was sie wollen und schaffen können, aber sie könne nicht. Das weiß ich.
Ich wünsche mir, ausziehen zu können. Einfach nur weg. Am liebsten zu ihm, denn da weiß ich, dass es mir gut geht. Aber ich kann nicht. Ich kann schon, ich darf nur nicht.
Doch so wie es jetzt ist, kann es doch nicht weitergehen. Ich halte das auch nicht aus. Alles machen sie damit kaputt. Ihr eigenes Leben, mein Leben...
Niemand weiß wirklich davon. Ich kann darüber nicht reden. Ich will darüber nicht reden.
Wenn mein Freund bei mir ist und sie nach Hause kommen, schäme ich mich immer so sehr, wenn sie mit ihm reden. Manchmal habe ich dann sogar schon Tränen in den Augen, aber dann sage ich mir, dass ich stark bleiben muss, stark bleiben kann. Ich habe gelernt, meine Gefühle zu unterdrücken.
Und ich will nicht, dass er sieht, wie schlecht es mir wegen ihnen eigentlich geht.

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