Freitag, 25. Mai 2012

Ich wache um 5:20 auf, kann nicht mehr einschlafen. Also entschließe ich mich dazu, dich anzurufen. Du gehst ran, total verschlafen. Nach einer Weile werde ich wieder müde.
Ich weiß nicht mehr viel von meinem Traum, nur das er mit dir und ihm zu tun hatte. Ich musste mich für einen von euch entscheiden, habe dich gewählt.
Total geschockt wache ich auf, weil er ewig nicht in meinen Träumen vorkam. Ich sehe, dass du noch am Handy bist und sage, dass ich dich liebe. Du bist wach und sagst, dass du mich auch liebst.
Ich glaube jetzt hat sich alles an mir von ihm abgewendet. Ich bin so unglaublich froh darüber.

Freitag, 18. Mai 2012

Plötzlich bleibt er vor mir stehen, schaut mir ins Gesicht und entdeckt anscheinend eine Träne. Eine von vielen, die ich vorhin vor ihm versteckt habe. Fuck, das erste Mal, dass er mich 'heulen' sieht.
"Bist du traurig?"
Nette Frage, hab ich dir doch eben schon beantwortet. Aber nochmal, nein ich bin nicht traurig, dass du nicht zu mir kommst. Ich rede nur kaum mit dir, zittere und weine, weil ich froh bin dich endlich los zu sein. Idiot.
Ich nicke.
"Was ist los?"
Wie was los ist? Willst du mich eigentlich verarschen? Du willst nicht mit zu mir kommen, nur weil du dann morgen früh aufstehen müsstest und vom Bahnhof 40 Minuten zu dir laufen müsstest weil kein verfickter Bus fährt. Damit du deine scheiß Fahrstunde hast um danach wieder zu mir zu fahren. Das ist los.
"Nichts."
"Ja, das soll ich dir jetzt glauben?" Er deutet irgendwie auf mein Gesicht.
Ich lächel ihn an. An der Bushaltestelle geht unsere Konversation dann irgendwie weiter.
"DU kannst mich sofort anrufen, wenn du Sehnsucht nach mir hast."
Also, wenn ich den Fuß in den Bus gesetzt habe?
"DU kannst mir natürlich auch schreiben, weißt du ja."
Du du du du, ja immer soll ich alles machen. Warum rufst du nicht einfach an oder schreibst mir?
"Ja ok."
Tja, jetzt kannst du mich nicht anrufen oder mir schreiben. Und diesmal halte ich das alles auch durch. Mal sehen, ob du morgen wirklich direkt nach deiner Fahrstunde zu mir kommst, so wie du gesagt hast.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Meine Träume werden immer schlimmer. Ich habe Angst rauszugehen, Angst dass sie wahr werden.
Was wollen sie mir sagen? "Geh nicht mehr raus Kleine, sonst passiert dir was."? Ist es das? Ich will nicht, dass mir oder anderen etwas passiert und vor allem nicht das, wovon ich träume.
Ich hasse mein Unterbewusstsein. Kann es mich nicht einfach in Ruhe lassen. Ich will nicht mehr träumen, hab Angst davor. Angst zu schlafen. Ich will nicht mehr.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Was ist nur mit mir los? Wegen jeder Kleinigkeit heule ich los, bei jedem 'Nein' oder ähnlichem. Oder wenn ich einfach nur an irgendwas denke. Heute morgen habe ich bei dem Lied "The Approaching Curve" von Rise Against fast geheult, ich musste meine Tränen voll zurückhalten.
Ich: du kommst morgen zu mir, ne?
Er: würde ich, aber ich muss noch für meine fahrschulprüfung lernen.
Mir steigen Tränen in die Augen und meine Stimme wird dünn und bricht andauernd.
Ich: aber das kannst du doch auch bei mir machen.
Er: da würde ich doch eh nicht zu kommen.
Mir laufen Tränen über die Wangen und ich versuche nicht laut zu weinen. Er fragt, ob ich noch dran wäre und ich zwinge mir ein hoffentlich normales 'ja' raus. Danach habe ich nichts mehr gesagt und er auch nicht. So ging das ca. 30 Minuten lang, dann hatte ich keine lust mehr und habe einfach aufgelegt. Anstatt wieder anzurufen, schreibt er mir:
'danke für das gespräch' wieder laufen Tränen über mein Gesicht.
'du redest doch eh nicht mit mir'
'bist du sauer?'
'nein, eher traurig.'
'ich würde ja' blablabla 'kannst du das nicht ein wenig verstehen?' klar kann ich ihn verstehen.
'ja schon, aber ich hatte mich so darauf gefreut unseren Monatstag mit dir zu verbringen. Ich werde dich auch nicht stören, ich will nur Zeit mit dir verbringen.' mehr war es wirklich nicht.
'ach, jetzt hast du mich wieder überredet. Ich will nicht, dass du traurig bist. Ich versuche morgen vorbeizukommen. Ich liebe dich.' wieder? überredet? ich muss dich dazu überreden was für mich zu tun? weißt du, was ich schon alles für dich getan habe?
'ich liebe dich auch.'
'alles wieder gut?'
'wenn du es nicht nur versuchst, sondern wirklich vorbeikommst, dann ja.'
Er kommt heute nicht vorbei, ich fahre wahrscheinlich zu ihm. Seht ihr, was ich meine? Ich würde alles für ihn tun, wirklich alles. Ich habe mich sogar bei ihm für mein Verhalten entschuldigt.
Ich bin unfähig meinen Willen durchzuhalten, auch wenn ich es versuche. Bei ihm gebe ich immer nach, immer.

Dienstag, 8. Mai 2012

"Willst du auch was abhaben?", fragt sie und hält mir irgendwas zu essen hin. "Achne, du isst ja nichts", sagte sie dann. Ja, ich bin die, die nichts isst. So sehen mich meine Mitschülerinnen also. "Ich hab dich noch nie was essen sehen... Ach doch, einen Salat. Einmal", sagt dann eine andere. Ich lächel sie nur an und meinte, ich hätte heute schon was gegessen.
"Du lachst gar nicht mehr", sagt mein Vater beim Mittagessen zu mir. Wie soll ich auch lachen, wenn du mich immer nur alleine lässt? Du dich nicht für mich interessierst? Jetzt, wo meine Mutter ein paar Tage weg war, habe ich gemerkt wie sehr sie mir einfach fehlt. Sie interessiert sich wenigstens immer ein bisschen für das, was ich tue und manchmal auch dafür wie es mir geht. Wobei ich eh immer sage, dass es mir gut geht. Egal, auf jeden Fall geht es mir mit meinem Vater allein noch 1000x schlechter als ohnehin schon. Ich bin froh, dass sie heute wiederkommt.
Ich liege auf seinem Sofa, ihm den Rücken zugekehrt und weine leise, ich will gar nicht weinen, wische mir die Tränen immer sofort in meine Jacke. Manchmal schluchze ich leise, wobei ich hoffe, dass er das nicht hört. Er sitzt am Pc und macht irgendwas. Nach einer Weile legt er sich zu mir. "Was ist los?", fragt er mich. Ich versuche mich so zu drehen, dass er mein Gesicht mit den Tränen nicht sehen kann. Irgendwann schafft er es aber doch und küsst mich. "Bist du traurig? Hast du Kummer? Willst du reden?", sagt er dann. Ja ja nein, denke ich, aber nur das Nein kommt aus meinem Mund. Ich würde so gerne mit ihm über alles reden, wirklich über alles. Ich glaube, ich werde ihm alles schreiben. Schreiben war für mich schon immer leichter.

Sonntag, 6. Mai 2012

 ich weiß noch, letztes jahr in den osterferien. als wir uns wieder so gut verstanden haben. ich war immer noch in dich verliebt, ich weiß gar nicht mehr wie lange das schon so war. du meintest, wir könnten uns ja mal treffen, alleine, an diesem pavillion am see. ich konnte den tag kaum erwarten, schließlich hatten wir uns noch nie alleine getroffen. das mal davor hattest du abgesagt, weil du krank warst. ich habe stunden gebraucht um mich fertig zu machen und bin trotzdem viel zu früh los. es war verdammt warm, auch wenn es erst april war. ich beschloss zu fuß zu gehen, damit ich nicht allzu früh da war. trotzdem musste ich 10 minuten oder so auf dich warten. wir gingen ein bisschen um den see, aber redeten kaum, ich brachte ernsthaft kein wort raus, keine ahnung warum. so gingen wir stumm irgendwohin, wo ein weg abging. ein einsamer weg. da machtest du den ersten schritt und nahmst meine hand. es war ein komisches gefühl und wenn ich jetzt so drüber nachdenke, glaube ich, dass du dich dazu gezwungen gefühlt hast. es war nämlich nicht liebevoll, sondern eher verkrampft, wie du sie gehalten hast. dann gingen wir weiter, irgendwohin wo niemand anders war. zwischen büschen und kleinen teichen war ein kleiner weg, irgendwann blieben wir da stehen. ich konnte immer noch nichts sagen. dann standen wir da, du hattest deine arme irgendwie steif um mich gelegt, anscheinend konntest du nicht liebevoll zu mir sein. nach ungefähr einer halben stunde meintest du irgendwas wie "einer muss ja mal anfangen" und hast mich dann geküsst. nun ja, eher hast du mir deine zunge in den mund gesteckt und irgendwelche bewegungen damit gemacht. es war kein bisschen gefühlvoll, was du da veranstaltet hattest. danach war ich so perplex, weil es sich für mich so verdammt komisch angefühlt hat, dass ich es erst nicht realisiert habe, dass du das ganze noch zweimal gemacht hattest. als wir dann den weg wieder zurückgingen, war es echt komisch, bei mir war die redeblockade plötzlich weg und ich hatte kein verstärktes herzklopfen mehr. ich glaube dieses küssen hat meine gefühle vorrübergehend ausgeschaltet. dann sind wir ganz zurück zum pavillion gegangen und haben geredet und geredet als hätten wir nie was anderes getan.
danach hast du dich über einen monat lang nicht mit mir geschrieben oder geredet. ich wollte dir nicht hinterherlaufen, nicht schon wieder. doch irgendwann konnte ich das alles nicht mehr, deine abweisende art hat mich so dermaßen runtergezogen. ich weiß nur noch, dass du irgendwas meintest von wegen "hast du ein problem damit, wenn wir nur freunde bleiben?" daraufhin habe ich dich so sehr gehasst, weil ich wusste, dass du dich eh nicht um diese freundschaft kümmern würdest.
und wenn ich dich jetzt mit ihr sehe, wird mir immer so richtig schlecht. aber das ist nicht weil ich dich noch liebe, oder irgendwie gefühle für dich habe. nein, ich verachte dich. dich und dein verhalten. es kotzt mich so an. ich bin froh, dass ich dich nicht mehr so oft sehen muss. du hast mich die ganze zeit verarscht, oder dich dafür geschämt gefühle für mich zu haben. keine ahnung. das einzige, was ich dir jetzt noch wünsche ist, dass du das alles selber mal durchmachen sollst. du sollst wissen wie es ist, wenn der andere sich für einen schämt oder sich total verkrampft verhält, sich nicht bei einem meldet und noch nicht mal klartext redet. das alles sollst du selbst erfahren, es wird dich kaputt machen. ich weiß das. es hat mich kaputt gemacht.
ich wünsche mir, dass du diesen post irgendwann zu lesen bekommst, damit du weißt wie ich zu dir stehe und was ich von dir denke/gedacht habe.


ich hab mich heute endlich wieder auf die waage getraut. aber auch nur, weil d. am freitag zu mir meinte, dass ich abgenommen hätte. 54.1, ich hatte vorher die augen zugemacht, weil ich echt angst vor dem ergebnis hatte. ich habe so gegrinst als da dann 54.1 stand.

Samstag, 5. Mai 2012

Ich sitze hier, sehe ihm beim Schlafen zu. Wir waren gestern zu betrunken um noch irgendwas zu tun. Ein Wunder, dass wir es vernünftig nach Hause geschafft haben. Ich hab ca. 7 Stunden geschlafen, bin jetzt aus irgendeinem Grund hellwach. Merke den Restalkohol noch, mir ist nämlich immernoch schlecht. Ich glaube, ich sollte was essen. Der eine Cheeseburger nachts um zwei braucht Gesellschaft. Ich fand den Abend richtig gut.
Als ich bei M. auf dem Bett lagen fragte mich mein Freund 'Na bist du voll?' und ich nur so 'Geht'. Ich meine es ging wirklich. Dann als wir los wollten zum Bahnhof, habe ich (und er) gemerkt wie voll ich wirklich war. Daraufhin meinte er 'Und du willst mir sagen, du bist nicht voll.' Das fand ich irgendwie total lustig.
Naja, ich musste mich grade echt anstrengen das hier zu schreiben. :D

Freitag, 4. Mai 2012

Gestern war ein echt beschissener Tag. Ich hatte keine Lust aufzustehen, hab den ganzen Morgen über geheult und weiß nicht warum. In der Schule musste ich mich dann total zusammenreißen. Eigentlich wollte ich nach der 4. Stunde wieder nach Hause fahren, aber irgendwie bin ich noch bis nach der 9. geblieben. Danach hatte ich solche Kopfschmerzen und hab mich erstmal schlafen gelegt. Ich weiß echt nicht, was mit mir los war. Diese ganze Stimmungsscheiße geht mir langsam echt auf die Nerven.
Heute habe ich hingegen total gute Laune. Liegt vielleicht daran, dass nachher Wochenende ist, ich meinen Freund wiedersehe und wir auf 'ne Party von einem Kumpel von ihm gehen.
Je nach dem wie betrunken ich nachher bin, melde ich mich nochmal. Ansonsten ein schönes Wochenende schonmal.