Freitag, 29. Juni 2012

Haltet die Welt an, ich will abspringen!

Alle reden auf mich ein, jeder sagt etwas anderes.
Weiß nicht, was ich denken oder machen soll.
Warum kann nicht alles ganz einfach sein?
Will hier weg, mehr nicht. Wirklich nicht.
Ich fühle mich so ungeliebt von ihnen,
obwohl Oma sagt es wäre anders, sie könnten nicht anders.
Warum versuchen sie es nicht?
Ich sehe keinen Ausweg, kein Licht.
Will nur in Frieden leben. Eigenständig.
Ich kann das alles nicht mehr aushalten.
Die Stimme ist wieder da, redet auf mich ein.
Kann mich seit ein paar Wochen gegen sie wehren.
Fragt sich nur wie lange...

Mittwoch, 27. Juni 2012

Ich halte das nicht mehr aus

Ich sehe kein Ende. Endlose Konflikte.
Die Tür knallt, geht wieder auf.
"Ich will hier weg, weil ich mich nicht wohl fühle."
Tränen, jammern, schluchzen. Die Tür knallt wieder.
"Hör auf rumzujammern"
Kopf gegen die Wand. Tränen laufen meine Wangen hinunter.
'Mein Vater sagt ich darf nicht weg.'
Sitzen, in die Leere starren. Stundenlang.
Er geht nicht weg, will kontrollieren, dass ich dableibe.
Es klingelt. Die Tür öffnet sich. Ein Kuss, eine Umarmung.
"Ach Mäuschen"
Reden, hinlegen, schlafen. Nicht lange.
Tasche schnappen, raus hier.
"Pack die Sachen wieder weg oder du gehst nirgendwo hin"
Tasche weggeschmissen, Tränen, schluchzen. Umarmung, Nähe.
"Ruhig Schatz"
Sachen in seinen Rucksack, kleine Tasche und raus.
"Wenn du heute Abend nicht nach Hause kommst, hole ich dich oder lass dich holen"

Es war definitiv ein Fehler mehr Sachen von zu Hause zu holen während er da ist.

Sonntag, 24. Juni 2012

Neuanfang?!

Mein Vater sagt, ich soll ausziehen. Und ganz ehrlich, ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass ich es könnte. Ich bin 16 Jahre alt, das heißt rechtlich gesehen kann ich nicht ausziehen, außer wenn es ein schwerwiegender Fall ist. Selbst dann müsste ich irgendwohin, wo das Jugendamt Einfluss auf mein Leben hat. Darauf habe ich aber keinen Bock. Ich will meine Freiheit behalten.
Warum kann nicht jeder, egal wie alt er ist, das Recht auf eine eigene Wohnung haben, sobald er bereit dazu ist? Ich weiß genau, dass ich es hinbekommen würde, alleine zu wohnen. Mir fehlen nur die verdammten finanziellen Mittel und das verdammte Recht.
Seit Jahren schon will ich eigenständig leben und mich um mein eigenes Leben kümmern. Oder selbst wenn ich zu meinem Freund und seinem Vater ziehen würde, wäre mir das schon recht. Sein Vater hat sogar mal gesagt, dass er mich adoptieren würde. Ich wäre so froh, wenn ich einfach nur hier weg könnte.

Samstag, 23. Juni 2012

wie ihr seht, hat sich hier was verändert. ich wollte einfach mal ein bisschen was anderes.
habe meinen header, link, blognamen geändert, ein paar posts gelöscht.

Mittwoch, 20. Juni 2012

es geht nicht mehr. ich kann nicht mehr. ich will nicht mehr. alles ist mir viel zu viel. diese berufswoche in der schule macht mich total fertig, meine träume werden zerstört.
"wenn du meinst, dass du das schaffst. es ist immer besser einen zweiten plan zu haben" - berufsberater, nennt der sich. wenn ich etwas schaffen will, dann kann ich das. ihr wollt mich alle nur runterbringen, alle.
nächste woche ist die abschlussfeier für meinen alten jahrgang. ich habe versprochen hinzugehen. ob ich es kann? ich weiß es nicht. ich weiß nicht, ob ich es aushalte, dass alte gefühle wieder hochkommen. ihn zu sehen, sie zu sehen. ich kann das nicht. ich will das nicht. es wird mich fertigmachen. danach soll ich auch noch mit zum italiener gehen, mit meiner alten klasse und am besten jetzt am freitag auch noch grillen. hallo? ich bin seit langem kein teil mehr von euch, hat euch das der sprung in die 11. nicht klar gemacht? wann kapiert ihr das endlich, ich hasse euch. (fast) jeden einzelnen von euch verachte ich so sehr, ich würde noch nicht mal zu eurer cheiß abschlussparty kommen, wenn sie im rockhouse wäre. es wäre mir alles scheißegal, ihr seid mir scheißegal. ich bin mir scheißegal, und doch kann ich mir das nicht antun.

Dienstag, 19. Juni 2012

Ich habe mich ihm anvertraut, nach neun verdammten Monaten habe ich ihm die Wahrheit von meinen Eltern erzählt. Er will mir helfen, ihnen helfen. Ich weiß, dass wir es nicht schaffen werden. Ich bin ihm trotzdem dankbar. Mal sehen, was er sich so einfallen lässt.
Ich fühle mich so scheiße, habe meinen besten Freund anscheinend verloren, meine Eltern scheißen auf mich, ich scheiß auf sie, missbrauche das Vertrauen meines Freundes. Alles beschissen, hätte mich heute am liebsten vor den Zug geschmissen, anstatt mit ihm zu fahren. Wenn mein Freund nicht gesagt hätte, dass er sich umbringen würde, wenn ich ihn nicht mehr mögen (d.h. verlassen) würde.
"Ich wäre sauer auf dich, weil du mein Vertrauen missbrauchst, wenn du dich mit meinem Account anmeldest."  Danke, ich weiß dass ich scheiße bin. Und es tut mir leid, verdammt.

Sonntag, 17. Juni 2012

Ich bin eine grauenhafte Freundin, aber ich kann nicht anders.
Gestern waren wir auf der Hochzeit von den Eltern seines besten Freundes, welcher auch ein guter Freund von mir ist. Er hat sich so gut mit ihm verstanden und die zwei hatten echt viel Spaß und haben viel miteinander geredet. Ich saß nur daneben, habe mich gelangweilt und mir gedacht "Wäre ich doch nur zu Hause geblieben und hätte mir die Augen aus dem Kopf geheult, das wäre 100x besser, als jetzt hier rumzusitzen." Und als die dann noch angefangen haben kurz über seine Ex zu reden, bin ich innerlich explodiert. Wollte raus, wollte weinen, irgendwo runterspringen, mich vor den Zug schmeißen. Am besten alles auf einmal. Ich wollte einfach nur noch da weg. Ich meine, es kommt doch niemand auf die Idee, auf der Hochzeit anderer, wo man mit seiner jetzigen Freundin hingeht, über seine Ex zu reden, oder? Ich würde noch nicht mal irgendwann über meinen Ex reden wollen. Er hat auch gemerkt, dass ich nicht so meinen Spaß an der ganzen Sache hatte, aber ich habe das dezent mit meinem wundervollen gefaktem Lächeln und einem "Es ist wirklich alles okay" wieder hinbekommen. Ich wollte ihm schließlich nicht den Spaß an der ganzen Sache versauen. Was mit mir ist, ist letztendlich doch sowieso egal.
Heute ist er arbeiten und ich bin mit seiner Katze allein bei ihm. Ich fühle mich so schlecht. Er hat sein Handy hiergelassen und was war das erste, was ich gemacht habe? Natürlich seine Nachrichten gelesen. Das Gleiche dann auch noch bei Facebook, weil er mir sein Passwort mal gesagt hat. Und, was sehe ich da? Eine lange Nachricht von seiner Ex, mit irgendeinem Gelaber warum sie damals wirklich Schluss gemacht hat und so weiter. Aber das ist schon fast ein Jahr her, dass die zusammen waren. Ich mache mir auch keinen großen Kopf darum, nur ich kann es einfach nicht ab, ihren Namen zu lesen und die Tatsache, dass sie ihn immer noch nicht ihn Ruhe lässt.
Ich vertraue meinem Freund wirklich und ich sehe auch daran, dass er ihr nicht geantwortet hat ein Zeichen dafür, dass sie ihn eigentlich noch null interessiert. Ich habe nur Angst, dass ich ihn irgendwann verliere, wegen irgendwem anders. Ich bin eigentlich kein Kontrollfreak, ich weiß nicht, was mit mir abgeht. Ich fühle mich so verdammt schlecht, obwohl ich weiß, dass er in der Sache nicht wirklich besser ist, weil er einmal auch meine Nachrichten gelesen hat und mich danach darauf angesprochen hat (aber auch wirklich nur, weil die Nachrichten sich so angehört haben, als würde ich ihn betrügen, was ich niemals machen würde).
Und falls er das hier irgendwann mal lesen sollte. soll er wissen, dass es mir leid tut. Und dass ich weiß, dass ich scheiße bin.

Freitag, 15. Juni 2012

Hey.
Ich weiß nicht, ob du das jetzt liest oder nicht. Ich will dir nur sagen, dass du mir fehlst. Unsere Gespräche fehlen mir, jedes einzelne sinnlose Gespräch. Wir haben seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr miteinander geredet, geschrieben oder uns getroffen. Wir seperieren uns so stark von einander. Ich will das eigentlich nicht und doch kann ich nichts dagegen tun. Wir leben einfach in zu verschiedenen Welten, sage ich jetzt einfach mal. Wir haben es letztes Jahr doch auch hinbekommen, obwohl wir uns auseinander gelebt haben.
Du hast mir immer zugehört, egal was für Probleme ich hatte. Du hast versucht mir zu helfen. Du bist so ein toller Mensch, der sich um einen gekümmert hat. Das alles beruhte auf Gegenseitigkeit. Egal was passiert ist. Egal was zwischen uns war. Egal ob wir uns gestritten hatten. Weißt du, ich kann einfach nicht ohne deine Freunschaft leben.
Ich will, dass es so ist wie früher. Ich wünsche es mir so sehr. Ich will wieder mit dir reden, lachen, Musik machen.
Ich vermisse dich, bester Freund.

Montag, 11. Juni 2012

schmerzen, nur noch schmerzen. doch so merke ich, dass ich noch welche empfinden kann.
stress pur, mehr klausuren. nächste woche wird gechillt, denke ich mal. aber wie kann ich mich vorm klassengrillen drücken? oder wenigstens da nichts essen, muss ausreden finden.

Donnerstag, 7. Juni 2012

ich hab so bauchschmerzen und mir ist so schlecht. seit heute morgen und ich hab keine ahnung warum. ich will, dass es aufhört. oder ich will die ursache dafür wissen. morgen ist wochenende, yes!

Sonntag, 3. Juni 2012

Mein Freund hat mich heute auf die Waage geschmissen. 53,2 oder so. Haha, ich weiß gar nicht wie das zu stande gekommen sein soll, also bitte. Ich Fettklops fresse mich den ganzen Tag mit irgendwas voll und halte meinen regelmäßigen Sportscheiß nicht durch, weil ich scheiße bin, aber nehme ab? Also bitte. Ich weiß, es war ein schönes Gefühl, dass es weniger ist, aber ich bin so unzufrieden mit meinem Körper. Ich sehe einfach keinen Unterschied und bin mir sicher, ihn bei 50 kg auch nicht zu sehen. Das heißt, ich bin genauso sicher, dass ich bei 50 kg nicht aufhören kann. Ich werde immer weiter machen, bis ich mein Spiegelbild annehmbar finde. Aber ich werde es auf die gesunde Weise tun. Was anderes kann ich nicht.

Freitag, 1. Juni 2012

Viel zu viel Stress mit den ganzen Klausuren. Nächste Woche schon wieder zwei, Politik und Geschichte.
Die Biologie-Klausur war schrecklich, ich habe so Angst, dass sie schlecht wird.
Das Wochenende wird recht entspannt denke ich mal. Ich mache eigentlich nichts, außer dass ich bei meinem Freund bin.
Mit dem Abnehmen geht es auch nicht wirklich weiter, nach den Klausurtagen fühle ich mich so schwach, dass ich mich zu nichts mehr fähig bin.