Donnerstag, 29. November 2012

Ich versuche jetzt wirklich mal wieder einen Post zu erstellen. Nicht mein erster Versuch, denn die anderen sind in den letzten Tagen gescheitert. Ich komme einfach mit den Gedanken in meinem Kopf nicht mehr klar. Ich war genau vor einer Woche kurz davor mich wieder zu schneiden, hatte die Klinge schon in der Hand, nur weil mein Freund und ich uns heftig gestritten hatten. Ich wollte mich dafür bestrafen, was ich zu ihm gesagt habe und dafür, dass ich nicht gut genug für ihn bin...
Mein Vater hat morgen Geburtstag, das heißt ich muss mal wieder nett einen auf heile Familie machen. Zwar kommen nur meine Oma und mein Freund und beide wissen, was mit meinen Eltern und mir so abgeht, aber trotzdem muss es ja Happy Family  sein. Ich hoffe nur, dass es okay sein wird. Ich habe nicht wirklich Lust darauf... Ich muss was kochen, obwohl ich das noch nicht mal essen will, wenn ich drüber nachdenke wie viele Kalorien das eigentlich hat... Ich besorge morgen einfach noch ein paar Zutaten für einen leckeren Salat und dann esse ich davon mehr und von dem fettigen, kalorienreichen Essen weniger...Ich hoffe das klappt, ich bin in letzter Zeit so eklig verfressen. Ich verstehe mich gar nicht mehr!
Das einzige, wovon ich sagen kann es läuft einigermaßen gut, ist die Schule... Nur jetzt geht die Klausurenphase wieder los, jede verdammte Woche 2 Klausuren. Heute die erste, Deutsch. Ging so. Der Rest kommt noch. Ich hoffe, ich habe noch die Kraft dazu. Mir geht es in der Schule immer beschissen, je später es wird. Kopfschmerzen, die nicht weggehen wollen. Egal wie viel ich esse, trinke, schlafe. Sie sind immer da...
Irgendwie habe ich das Gefühl, ich habe immer noch keinen vernünftigen Post zustande gebracht. Naja, wenigstens wisst ihr wieder Bescheid...

Donnerstag, 22. November 2012

Alles in meinem Kopf ist so wirr, ich kann keinen klaren Gedanken mehr fassen.
Alles ist so grausam, ich verstehe nichts mehr.
Es tut mir so unendlich leid, dass ich nichts mehr auf die Reihe kriege...

Mittwoch, 21. November 2012

Und wenn Glück hierdrin nicht zu finden 
ist, wonach suchen wir dann?
Es macht mich krank, dass ich angeblich  
(der) die bin,  
(der) die die Schuld hat,
und gleichzeitig (der) die bin,  
(der) die die ganzen Lasten schultert.
Angeblich (der) die bin, 
(der) die hier alles kaputt macht.
Doch auch ich hab begrenzte Kräfte
es gleitet aus meinen Händen.
Versuch' meine Emotionen noch zu kontrollieren und verdrängen.
Ich kann nicht mehr länger kämpfen, 
ich kann nicht mehr  länger steh'n.

Curse ft. Silbermond - Bis zum Schluss

Montag, 19. November 2012

Feiertage..

Wenn ich an die ganzen Feiertage denke, die in der nächsten Zeit kommen werden, sehe ich mich ganz alleine in meinem Zimmer sitzen und weinen. So wie letztes Jahr Heiligabend. Meine Eltern waren weg, ich bin ganz alleine aufgewacht. Mein Freund war nicht da, niemand war da. Nur ich, ganz alleine. An einem eigentlichen Familienfeiertag oder so. Also saß ich den ganzen Tag alleine in meinem Zimmer am Laptop, habe das Geschenk für meinen Freund fertig gemacht und sonst nur Musik gehört und geheult.
So stellt man sich Weihnachten doch vor! Ich habe so Angst, dass es dieses Jahr genauso wird. Nur, dass meine Mutter dieses Mal arbeiten muss und mein Freund auch halbtags. Ich kann das alles nicht ab, dieses ständige alleinsein und dennoch so tun, als ob man eine heile Familie hätte. Es kotzt mich an! Am liebsten würde ich jedem ins Gesicht schießen, der mir sagt, wie gut ich es doch hätte, nur weil meine Eltern nicht geschieden sind. Wisst ihr was? Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass es so wäre! Dann wäre alles anders, besser, ohja viel besser.
Silvester war ich letztes Jahr mit meiner besten Freundin in einem riesigen Haus im Nichts in Dänemark "gefangen". Es war ganz schön, wirklich. Nur hätte ich ihn gerne dabei gehabt. Dafür dieses Jahr, ganz für mich alleine werde ich ihn haben. Aber das nächste Jahr wird mit Sicherheit nicht besser, eher schlechter.

Dieses Lied habe ich letztes Jahr rauf und runter gehört, weil ich nichts sehnlicher wollte, als dass Weihnachten endlich vorbei ist
Hurts - All I want for christmas is New Year's Day

Samstag, 17. November 2012

Eine halbe Stunde nachdem mein Vater nach Hause kam, alleine. Mein Vater bittet mich mitzukommen. Er meint, dass nur ich meine Mutter noch dazu bewegen könnte nach Hause zu gehen. Auf ihn hört sie nicht mehr. 
Ich gehe mit.
Plötzlich stehe ich in diesem Raum. Es ist irgendwie dunkel und neblig von dem ganzen Zigarettenrauch. Überall sitzen mir unbekannte Menschen, die ich jedoch nicht registriere. Ein Hund bellt. Ich frage mich, was der hier macht. Ich sehe meine Mutter vor einem dieser leuchtenden, komische Geräusche machenden Automaten direkt vor mir. Sie hatte keinesfalls vor zu gehen. Tränen laufen mir die Wangen runter, als ich sie anticke. Sie dreht sich um, guckt verwundert und fragt, was ich hier mache. Ja, das ist nicht mein Gebiet, nie wollte ich hierherkommen, niemals. Ich bitte sie mit nach Hause zu kommen. Mein Vater hinter mir hat schon lange die Geduld verloren. Er wird meiner Mutter gegenüber laut. Sie realisiert gar nicht, was eigentlich abgeht. Ich weine immer mehr und mehr, ich kann nicht aufhören. Ich weiß, dass ich grade im Mittelpunkt stehe. Alle Augen dieser mir fremden Menschen sind auf mich gerichtet. Auch weiß ich, dass mein Besuch hier in den nächsten Stunden, wenn nicht sogar Tagen, der Gesprächsstoff für diese Menschen sein wird. Mein Vater drängelt sich zu dem Automaten und drückt die Taste, die das Geld auswirft. Meine Mutter holt ihre Jacke und steckt das Geld aus dem Automaten in ihren Geldbeutel und wir gehen raus. Die Frau hinter der Theke guckt mich bemitleidend an und verabschiedet uns höflich. Draußen angekommen habe ich endlich aufgehört zu weinen. Auf dem Weg nach Hause läuft meine Mutter auf die andere Straßenseite und bleibt dort auf einer Mauer sitzen. Sie versteht nicht, wieso mein Vater und ich sie grade von dort abgeholt haben. Sie denkt, wir meinen es böse und hassen sie und was weiß ich nicht alles noch. Zu Hause wirft sie sich aufs Bett und heult. Ich setze mich zu ihr und versuche sie zu beruhigen, was mir auch gelingt.
Und jetzt soll alles wieder "normal" sein. Ich verstehe das alles nicht. Meine Eltern müssen endlich einsehen, dass sie Hilfe brauchen und diese auch annehmen. Ansonsten werden sie immer tiefer sinken.

Donnerstag, 15. November 2012

let's pretend there's nothing wrong with my direction

Ich frage mich grade, ob ich das Leben jemals von einer guten Seite gesehen habe und ob ich es überhaupt könnte... Ich komme auf keinen klaren Gedanken. Irgendwie habe ich das Gefühl, schon so lange das Leben als negative Sache zu sehen, dass ich mich dran gewöhnt habe. Ich habe mich dran gewöhnt, dass meine Wünsche und Träume nie in Erfüllung gehen und dass ich nie das erreichen werde, was ich gerne würde. Ich habe einfach zu hohe Anforderungen an mich. Auch weiß ich nicht, ob ich das Leben je wieder positiv sehen könnte und ob ich das überhaupt möchte. Im Moment gehen mir so viele Dinge durch den Kopf. Was will ich eigentlich?  
Ich weiß, dass ich ohne Hilfe aus der ganzen Sache nicht mehr rauskomme. Niemals werde ich lernen, mein Leben positiv zu sehen. Aber vielleicht ist es auch besser so. Wenn ich dann irgendwann sterben muss, hänge ich nicht zu sehr am Leben. Ich will (noch) keine Hilfe, auch wenn viele sagen, es wäre besser für mich. Wäre es nämlich nicht, denn ich bin noch nicht bereit dazu. Vielleicht bin ich es eines Tages, vielleicht bin ich es nie. Möglicherweise schaffe ich es auch, allein aus der ganzen Sache rauszukommen.

Dienstag, 13. November 2012






If you love it, then let it go.
And how I died, you'll never know.
Just don't blame me. Don't hate me.

You'll never make it alone.
It's easier to go.
You've always been on your own.
It's easier to go.

The Used - Men are all the same

Montag, 12. November 2012

ich kann das nicht

Na super, das einzige Wochenende, an dem ich mal nicht lernen muss und nur Zeit für ihn hätte, nimmt sein Vater ihn mir weg. Einfach so, mein Freund muss ihm helfen bei der Arbeit. Toll, ich hatte mich so gefreut und jetzt? Jetzt ist das ganze Wochenende im Arsch. Klar, ich treffe mich mit anderen Freunden dann, wollten wir  sowieso, aber ohne ihn ist das alles so anders. Ich werde das allererste Mal feiern gehen ohne ihn. Mein erstes Mal in der Disko sein ohne ihn. Wahrscheinlich betrunken nach Hause fahren ohne ihn. Heulend einschlafen, weil ich ihn so vermisse. 
Wieso? Wieso grade dieses Wochenende? Wieso nicht ein x-beliebiges anderes Wochenende? Schon jetzt laufen mir die Tränen über die Wangen, wenn ich daran denken muss... Noch ein Wochenende ohne ihn. Ein zweites, hintereinander. Ich halte das nicht aus. Ich brauche ihn doch zum glücklich sein. 
Versteht das denn keiner?

Samstag, 10. November 2012

Du weißt nicht wie das ist mit dieser Stimme in meinem Kopf. Sie redet mir alles schlecht, wirklich alles. Sie sucht Streit mit dir, damit du verletzt bist und es mich verletzt. Sie versucht Gründe zu geben, nicht mehr hier zu bleiben. Sie macht das alles, ich kann mich nicht gegen sie wehren, nur gegen ihren Willen mich zu schneiden kann ich stark bleiben. Für alles andere, was sie will, bin ich zu schwach. Diese Stimme kontrolliert mich, mein Denken, mein Handeln, einfach alles kontrolliert sie. Sie will mich zerstören, kaputt machen und wenn nicht sogar umbringen. Sie will, dass ich sterbe! Deswegen macht sie alles schlecht, will uns auseinander bringen, damit ich niemanden mehr habe.
Und das schlimmste ist, dass ich auf sie höre und alles kaputt machen muss.

Mittwoch, 7. November 2012

Tränen laufen meine Wangen runter. Ich bin so schlecht. Ich gehe in mein Zimmer, da bin ich ganz alleine, da kann ich weinen. Ich schließe die Augen und lasse meinen Tränen freien Lauf. 6 Punkte, nur 6. Ich bin so verdammt schlecht. So werde ich niemals mein Abitur schaffen. Ich werde die 12. wiederholen müssen und niemals in die 13. kommen. Mit 6 Punkten in einer LK-Klausur kann ich niemals ein gutes Abitur schaffen. Ich bin schlecht.
Ja, Kunst-LK Klausur wiederbekommen. Ja, 6 Punkte. Ich hatte noch nicht mal ein schlechtes Gefühl dabei. Naja, ich habe anscheinend kein Plan von nichts, wenn ich die Bewertungen meiner Lehrerin für die einzelnen Aufgaben ansehe. Befriedigend, schwach ausreichend, ausreichend, in Teilen gelungen.
Mit dem Ergebnis kann ich doch nicht gleich die Englisch-Klausur schreiben. Ich kann noch nicht mal wieder zurück zur Schule. Ich weine doch eh nur, wenn ich daran denke, wie schlecht ich war. Alle werden nach den 13 Punkten in Deutsch so enttäuscht von mir sein. Aber ich bin am allermeisten enttäuscht von mir.
Vielleicht sollte ich das mit dem Abitur auch sein lassen. Ich kann ja eh nichts. Und die anderen Klausuren will ich nächste Woche auch nicht wiederbekommen. Nein, ich will nichts mehr.

Montag, 5. November 2012

Äußerlich;
 Bin aufgestanden, habe gegessen, bin brav zur Schule gegangen, habe 13 Punkte auf meine Deutschklausur bekommen und mich derbe gefreut. Zu Hause habe ich mir Essen gemacht, meiner Mama stolz meine Klausur gezeigt und bin in mein Zimmer an den Laptop gegangen und habe mit meinem Freund telefoniert.
Innerlich;
 Habe mich aus dem Bett gequält, mir geht es immer noch nicht besser, Frühstück in mich hinein gezwängt, mich zur Schule gezerrt, Angst vorm Klausurergebnis gehabt, Erleichterung gespürt. Bin vor Hunger fast umgekippt, habe mir Essen gemacht und meiner neugierigen Mutter meine Klausur gezeigt. Weiß nicht, ob ich wirklich stolz bin... Bin in mein Zimmer verschwunden und habe mich in der Internetwelt versteckt, bis mein Freund online kam. Habe ihn angerufen, in der Hoffnung er könne meine Laune steigern. Negativ.

Irgendwie bin ich schlecht drauf, wie immer eigentlich. Ich brauche jemanden, der hier ist. Immer. Aber es geht nicht. Niemand kann meine Bedürfnisse befriedigen. Ich bin immer alleine, außer wenn er da ist. Aber er kann auch nicht immer da sein. Das macht mich traurig.
Ich will doch nur glücklich sein.

Sonntag, 4. November 2012

Ich bin mal wieder krank, diesmal Husten, Schnupfen, Hals- und Kopfschmerzen. Ich hab echt das geilste Abwehrsystem und so. Achja, und von Schule morgen will ich auch nichts hören!
Ich will nicht in die Schule, ich kann noch nicht mal richtig atmen...
Hoffentlich gehts mir morgen besser oder schlechter!

Donnerstag, 1. November 2012





 Nein, lass sie da liegen.
Mein Kopf schreit mich an. Ich stehe im Badezimmer und bin im Konflikt mit mir selbst. Schneiden oder nicht. Alles, was ich geschafft habe wegwerfen? Ich würde mir so gerne wehtun, damit es mir besser geht. Aber ich schaffe es momentan noch mich gegen die Stimme zu wehren. Ich bin stärker geworden, denn vor ein paar Monaten hätte ich es schon längst getan.

Nur wird auch ohne schneiden nichts besser.
Ich will einfach nur noch weg hier.