Montag, 23. September 2013

Es ist so ein schreckliches Gefühl, jeden Tag mit der Erwartung, jemand sei da und empfängt dich, nach Hause zu kommen, um festzustellen, dass doch niemand da ist, obwohl jemand da sein sollte. Der Konsum wird größer, die Frequenz erhöht. Wann merkt er endlich, dass es reicht?
Nicht dass es seinem Körper und unserem Geldbeutel schadet, das ist klar, aber es macht mich auch immer mehr kaputt. Es gibt keine Hoffnung mehr, das habe ich eingesehen. Dennoch mache ich mir große Sorgen um die Zukunft. Meine steht fest: nächstes Jahr bin ich weg. Aber was ist dann mit ihnen? Ich habe Angst davor, sie alleine zu lassen, weil ich weiß, dass sie nichts mehr auf die Reihe bekommen. Ich werde dann immer öfter ertragen müssen, dass es ihnen schlecht geht. Aber es ist doch nicht meine Aufgabe sich um sie zu kümmern. Ich habe es schon oft genug versucht. Irgendwann reicht es auch. Aber es tut so weh das alles zu sehen und zu wissen, dass man nichts machen kann. Fühle mich jedes Mal verarscht, wenn ich nach Hause komme und niemand da ist. Meine Mama reißt sich den Arsch für uns auf, geht arbeiten und macht einen Zweitjob und was macht er? Alles ausgeben, ohne dabei an mich und meine Ma zu denken. Danke auch...

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